Die Amla-Frucht, auch bekannt als Indische Stachelbeere (Phyllanthus emblica oder Emblica officinalis), stammt aus Süd- und Südostasien. Vor allem in Indien hat sie seit Jahrtausenden eine besondere Bedeutung – sowohl in der Ernährung als auch in kulturellen Traditionen. Der bis zu 20 Meter hohe Baum trägt kleine, rundliche, gelbgrüne Früchte mit leicht glänzender Oberfläche und einem intensiven, säuerlich-herben Aroma.
Traditionell wird Amla in Indien frisch verzehrt, zu Chutneys oder Pickles verarbeitet und in Süßspeisen, Getränken und Konserven genutzt. Außerdem wurde die Frucht getrocknet, um sie haltbar zu machen, und fand so über lange Zeiträume Eingang in den Alltag.
Heute wird Amla-Frucht-Pulver überwiegend durch schonende Trocknung und anschließendes Mahlen der ganzen Früchte hergestellt. In biologisch orientierten Anbaugebieten verzichtet man auf synthetische Pestizide oder Kunstdünger, sodass die Früchte in natürlichem Rhythmus heranwachsen. Nach der Ernte werden sie sorgfältig gereinigt, bei niedrigen Temperaturen getrocknet und anschließend fein vermahlen, um möglichst viele der natürlichen Pflanzenstoffe zu bewahren.
Inhaltsstofflich ist Amla reich an Ballaststoffen, sekundären Pflanzenstoffen (darunter Gerbstoffe und Polyphenole) sowie einer Reihe von Vitaminen und Mineralstoffen. Besonders die Polyphenole sind für den intensiv säuerlichen Geschmack und die leicht adstringierende Note verantwortlich.
Der Geschmack von Amla-Frucht-Pulver ist charakteristisch: sehr säuerlich, fruchtig-herb und mit einem leicht bitteren Unterton. Daher wird es oft in kleinen Mengen verwendet – zum Beispiel in Smoothies, Tees, Shakes oder in Kombination mit süßeren Früchten, um eine ausgewogene Balance zu schaffen.
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