Chia (Salvia hispanica) ist eine einjährige Pflanzenart aus der Familie der Lippenblütler, die ursprünglich aus Mexiko und Guatemala stammt. Die Pflanze wächst bevorzugt in warmem, sonnigem Klima und ist für ihre kleinen, schwarz-weißen Samen bekannt, die in der Geschichte der mittelamerikanischen Kulturen eine wichtige Rolle spielten. Chia-Pflanzen entwickeln verzweigte Stängel mit schmalen Blättern und unauffälligen Blüten, aus denen die nährstoffreichen Samen entstehen.
Traditionell wurden Chia-Samen von den Azteken und Maya geschätzt und als nahrhafte Ergänzung in der Ernährung verwendet. Sie fanden Einsatz in Getränken, Breien oder als Zugabe zu verschiedenen Speisen und galten als leicht verdauliche, energiereiche Zutat, die sich gut lagern ließ. Auch heute wird Chia noch als vielseitige Samenpflanze geschätzt.
In der modernen Herstellung stammen Chia-Samen aus kontrolliert biologischem Anbau. Nach der Ernte werden die Samen gereinigt, getrocknet und, je nach gewünschter Produktform, weiterverarbeitet, beispielsweise zu Pulver, Mehl oder Öl. Biologisch orientierte Produktionsverfahren legen Wert auf Nachhaltigkeit, geringe Umweltbelastung und den Verzicht auf chemische Zusätze, wodurch die Samen ihre natürlichen Inhaltsstoffe weitgehend behalten.
Chia-Samen enthalten hochwertige pflanzliche Proteine, Ballaststoffe, mehrfach ungesättigte Fettsäuren sowie Mineralstoffe und Antioxidantien. Ihr Geschmack ist mild, leicht nussig und unaufdringlich, wodurch sie sich vielseitig in Smoothies, Müslis, Joghurts, Backwaren oder Getränke einarbeiten lassen. Die Samen nehmen Flüssigkeit auf und entwickeln eine gelartige Konsistenz, die sie besonders in Puddings oder als Bindemittel in Rezepten interessant macht.
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