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Glycerin

Glycerin, auch Glycerol genannt, ist ein farbloser, süßlich schmeckender, hygroskopischer Alkohol, der sowohl in pflanzlichen als auch tierischen Fetten und Ölen natürlicherweise vorkommt. Chemisch gesehen gehört es zu den Zuckeralkoholen und zeichnet sich durch seine drei Hydroxylgruppen aus, die ihm eine hohe Wasserlöslichkeit verleihen. Glycerin wird aus pflanzlichen Fetten, wie Kokos-, Palm- oder Sojaöl, gewonnen, wobei in der Natur der Rohstoff meist aus biologisch angebauten Ölpflanzen stammt.

Traditionell wurde Glycerin vor allem indirekt genutzt, da es in pflanzlichen Ölen enthalten ist, die für Lebensmittel, Seifen oder kosmetische Anwendungen verarbeitet wurden. Auch als Bestandteil von Süßwaren, Sirupen oder Likören spielte es bereits eine Rolle, da es eine süßliche Note und eine geschmeidige Textur verleiht.

In der modernen Herstellung, insbesondere im Rahmen ökologischer und biologischer Verfahren, wird Glycerin häufig durch hydrolytische Spaltung oder Verseifung pflanzlicher Öle gewonnen, ohne dass chemische Lösungsmittel oder gentechnisch veränderte Rohstoffe zum Einsatz kommen. Bio-zertifizierte Produktionsweisen achten darauf, dass die Ausgangsöle aus nachhaltigem Anbau stammen und die Verarbeitung schonend erfolgt, um die natürliche Reinheit und den süßlichen Geschmack zu erhalten.

Glycerin ist chemisch reines Produkt, besteht ausschließlich aus der Verbindung Glycerol und enthält keine weiteren Inhaltsstoffe, sofern es als Lebensmittelqualität hergestellt wird. Geschmacklich ist es leicht süßlich, neutral und mild, wodurch es sich vielseitig in Lebensmitteln, Getränken oder pflanzlichen Zubereitungen einsetzen lässt, etwa als Feuchthaltemittel, zur Texturverbesserung oder zur Bindung von Feuchtigkeit.