Himalayasalz ist ein naturbelassenes Steinsalz, das vor allem in der Region des heutigen Pakistan, am Rande des Himalaya-Gebirges, gewonnen wird. Es entstand vor Millionen von Jahren durch die Austrocknung urzeitlicher Meere und wurde tief in den Gesteinsschichten eingeschlossen. Dadurch ist es vor äußeren Umwelteinflüssen geschützt und gilt als besonders rein. Charakteristisch sind die zartrosa bis rötlichen Farbtöne, die durch natürliche Mineralien und Spurenelemente im Kristallgitter des Salzes entstehen.
Traditionell wurde Himalayasalz in den lokalen Regionen nicht nur zum Würzen von Speisen, sondern auch zum Haltbarmachen von Lebensmitteln genutzt, da Salz eine wichtige Grundlage der Vorratshaltung war. Mit der Zeit fand es über Handelswege seinen Weg in andere Länder und wurde durch seine besondere Optik und seinen milden, harmonischen Geschmack geschätzt.
Heute wird Himalayasalz in Handarbeit aus Bergwerken gewonnen, die oft noch auf traditionelle Weise betrieben werden. Um im Rahmen einer naturbewussten Herstellung eine hohe Qualität zu sichern, erfolgt die Verarbeitung möglichst schonend: Die großen Salzkristalle werden aus den Stollen gebrochen, gewaschen, getrocknet und anschließend mechanisch vermahlen oder in größere Stücke geschnitten. Bio-zertifizierte Betriebe achten dabei auf Nachhaltigkeit in der Gewinnung sowie auf faire Arbeitsbedingungen.
Himalayasalz besteht überwiegend aus Natriumchlorid, enthält jedoch zusätzlich geringe Mengen an Mineralien und Spurenelementen wie Eisen, Kalium, Magnesium oder Calcium, die ihm seine charakteristische Farbe verleihen. Im Geschmack ist es mild, fein und weniger intensiv als manch anderes Steinsalz, wodurch es sich sowohl für den täglichen Gebrauch in der Küche als auch als besonderes Finishing-Salz eignet. Seine Kombination aus naturbelassener Herkunft, traditioneller Gewinnung und unverwechselbarem Aroma macht Himalayasalz zu einer geschätzten Alternative zu herkömmlichem Speisesalz.
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