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Igelstachelbart

Der Igelstachelbart, auch bekannt unter seinem wissenschaftlichen Namen Hericium erinaceus, ist ein außergewöhnlicher Speisepilz, der durch sein markantes, weißes, herabhängendes Fruchtkörpergeflecht auffällt. Seine Herkunft liegt in den Laub- und Mischwäldern Ostasiens, Europas und Nordamerikas, wo er bevorzugt an abgestorbenem Holz von Buchen oder Eichen wächst. Sein besonderes Erscheinungsbild erinnert an eine Koralle oder an zarte Eiszapfen, was ihn auch optisch zu einer Besonderheit in der Welt der Pilze macht.

Traditionell wird der Igelstachelbart seit Jahrhunderten in asiatischen Ländern sowohl als Nahrungsmittel wie auch in der Klosterküche verwendet. In Japan und China gilt er als Delikatesse und wird wegen seiner feinen Textur geschätzt, die an Meeresfrüchte erinnert. In Europa ist er als Wildpilz seltener bekannt, erfreut sich aber in den letzten Jahren wachsender Beliebtheit.

Heute wird der Igelstachelbart zunehmend in kontrollierten, natürlich-biologischen Verfahren kultiviert. Dabei werden sterile Holzsubstrate oder Mischungen aus organischen Materialien wie Sägemehl und Getreide verwendet, um die natürlichen Bedingungen des Waldes nachzuahmen. Bei biologischer Landwirtschaft legt man besonderen Wert auf nachhaltige Rohstoffe und den Verzicht auf chemische Zusätze, sodass ein reines Naturprodukt entsteht.

Der Pilz enthält wertvolle Eiweiße, Ballaststoffe sowie eine Reihe sekundärer Pflanzenstoffe, die ihn ernährungsphysiologisch interessant machen. Auch Spurenelemente und Mineralstoffe sind in natürlicher Form vorhanden. Geschmacklich zeichnet sich der Igelstachelbart durch ein mildes, leicht nussiges Aroma aus, das von vielen Menschen mit Jakobsmuscheln oder Hummer verglichen wird, wodurch er in der Küche vielseitig einsetzbar ist – sowohl in Suppen, gebraten oder als Bestandteil von Pulver- und Extraktprodukten.

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