Kamillenblüten stammen überwiegend von der Echten Kamille (Matricaria chamomilla), einer Pflanze aus der Familie der Korbblütler, die ihren Ursprung in Europa und Vorderasien hat. Heute ist sie weltweit verbreitet und wird sowohl wild gesammelt als auch gezielt kultiviert. Charakteristisch sind ihre feinen weißen Blütenblätter mit dem gelben Blütenkörbchen, die nicht nur optisch, sondern auch durch ihren sanften, aromatischen Duft sofort erkennbar sind.
Die Kamille blickt auf eine lange Tradition in der Nutzung zurück. Schon in der Antike wurde sie als aromatische und vielseitige Pflanze geschätzt und fand in zahlreichen Kulturen Anwendung in Teeaufgüssen oder als Zutat in Kräutermischungen. Auch im Haushalt war sie über viele Generationen hinweg ein fester Bestandteil, insbesondere in Form getrockneter Blüten.
Heute werden Kamillenblüten im Rahmen einer naturnahen Landwirtschaft kultiviert, bei der großer Wert auf biologisch verträgliche Anbaumethoden gelegt wird. Dies bedeutet den weitgehenden Verzicht auf chemische Hilfsmittel, die Pflege fruchtbarer Böden und die schonende Ernte. Nach der Ernte werden die Blüten sorgfältig getrocknet, um ihr volles Aroma und die wertvollen Pflanzenstoffe zu bewahren. In der Weiterverarbeitung kommen moderne Verfahren wie schonende Lufttrocknung oder Kaltvermahlung zum Einsatz, wodurch die Reinheit und Natürlichkeit erhalten bleibt.
Besonders geschätzt sind Kamillenblüten wegen ihrer komplexen Inhaltsstoffe, darunter ätherische Öle, Flavonoide und wertvolle Pflanzenbegleitstoffe, die für den charakteristischen Duft und Geschmack verantwortlich sind. Das Aroma ist angenehm mild, leicht süßlich und erinnert an eine warme, blumige Note, die in Tees und Kräuterzubereitungen für eine harmonische Abrundung sorgt. Durch diese Eigenschaften gelten Kamillenblüten als vielseitige und natürliche Zutat, die in einer bewussten Ernährung ihren festen Platz finden kann.
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