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Schwarzer Pfeffer

Schwarzer Pfeffer stammt von der Kletterpflanze Piper nigrum, die ursprünglich aus den tropischen Regionen Südindiens kommt und dort seit Jahrtausenden kultiviert wird. Heute wird er in vielen Teilen Asiens angebaut, etwa in Vietnam, Indonesien und Sri Lanka, die zu den wichtigsten Exportländern zählen. Die Pflanze wächst als mehrjährige Liane, die sich an Bäumen oder Stützpfählen emporrankt und traubenartige Fruchtstände mit kleinen grünen Beeren bildet. Für schwarzen Pfeffer werden diese Beeren kurz vor der vollständigen Reife geerntet und anschließend in der Sonne getrocknet, wodurch sie ihre dunkle Farbe und ihr charakteristisches Aroma entwickeln.

Traditionell galt Pfeffer lange Zeit als besonders wertvolles Handelsgut. Schon in der Antike wurde er nicht nur als Gewürz, sondern auch als kostbares Tauschmittel genutzt. In der Küche fand er vor allem wegen seiner Vielseitigkeit und seiner Fähigkeit, Speisen Tiefe und Schärfe zu verleihen, große Beliebtheit. Über die Handelswege gelangte Pfeffer im Mittelalter nach Europa, wo er schnell zu einem unverzichtbaren Bestandteil der feinen Küche wurde.

Die moderne Herstellung von schwarzem Pfeffer erfolgt überwiegend in ökologisch orientierter Landwirtschaft. Dabei setzt man auf Mischkulturen, in denen die Pfefferpflanzen zusammen mit anderen tropischen Pflanzen wachsen, was Biodiversität fördert und den Einsatz chemischer Mittel überflüssig macht. Nach der Ernte werden die grünen Beeren in Körben ausgebreitet und mehrere Tage sonnengetrocknet, bis sie schwarz und runzlig sind. Anschließend erfolgt die Reinigung und Sortierung nach Größe und Qualität.

Inhaltsstofflich enthält schwarzer Pfeffer ätherische Öle, Harze und Alkaloide wie Piperin, die für die typische Schärfe verantwortlich sind. Hinzu kommen Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe, die sein Aroma prägen. Geschmacklich ist schwarzer Pfeffer intensiv, warm-würzig und pikant, mit einer Schärfe, die sich langsam entfaltet und in Kombination mit anderen Gewürzen eine harmonische Basis bildet.

In der Ernährung ist er ein Klassiker, der nahezu in jeder Küche Verwendung findet. Ob frisch gemahlen über Salate, in Suppen, Currys oder zu Fleisch- und Gemüsegerichten – schwarzer Pfeffer verstärkt Aromen und rundet Speisen ab. Besonders frisch gemahlener Pfeffer entfaltet sein volles Bouquet an ätherischen Ölen, weshalb die Verwendung einer Mühle empfehlenswert ist, um die Qualität bestmöglich zu genießen.

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