Gesundheit ist für jeden etwas ganz individuelles. Deshalb gibt es auch keine einheitliche Definition.
- für manche ist Gesundheit die Abwesenheit von Krankheit = funktionale Kompetenz (etwa 11,5% der Bevölkerung)
- für andere ist es, leistungsfähig zu sein (etwa 25% der Bevölkerung)
- wieder andere beschreiben es als einen Zustand des Ausgleichs oder des Gleichgewichts (der Homöostase), des Wohlbefindens (etwa 33,5% der Bevölkerung)
- und für einige ist es ein Reservoir an körperlicher Energie und Stärke (etwa 28% der Bevölkerung)
- die WHO beschreibt es als „Zustand des körperlichen, seelischen und sozialen Wohlbefindens“
- während andere davon sprechen, nicht nur körperlich und geistig fit zu sein, sondern auch in der Lage, seine Grenzen zu erweitern und seinen Aufgaben gerecht zu werden
Verschiedene Modelle versuchen, Gesundheit bildlich greifbar zu machen und die Einflussfaktoren mit zu berücksichtigen. Solche Einflussfaktoren auf die Gesundheit können sein
- der Körper
- der Geist
- die Seele
- die Psyche
- das Umfeld
- die Umwelt
- die Biologie / Genetik
- und noch viele weitere Faktoren
Gesundheit geht also auch auf Faktoren wie das Weltbild (Überzeugungen), die Umwelt und das Umfeld (Setting) und Veranlagung (Epigenetik) ein.
Damit wird die Betrachtung von Gesundheit höchst individuell. An dieser Stelle darf man sich also die Frage stellen:
Was bedeutet Gesundheit für einen selbst, ganz konkret?
- bin ich gesund, wenn ich nicht krank bin?
- bin ich gesund, wenn ich leistungsfähig bin? (viele Menschen bringen auch Leistung, wenn sie körperlich und seelisch nicht fit sind)
- bin ich gesund, wenn ich zufrieden und glücklich bin?
Was bedeutet Gesundheit für dich?
Das ist eine Frage, die einem auch hilft, Gesundheitsangebote für sich selbst zu bewerten.
Das Gesundheits-Krankheits-Kontinuum
Eine klare Unterscheidung zwischen krank und gesund zu treffen, ist nicht immer einfach.
Aaron Antonovsky beschreibt deswegen keine klare Trennung, sondern schlägt ein Spektrum vor, eine Art Meßskala. Man stelle sich eine Linie vor und an ihrem einen Ende steht Krankheit, am anderen Ende steht Gesundheit.
Wo befinde ich mich auf diesem Kontinuum?
Und wer es genauer möchte, kann für jeden Aspekt (körperlich, geistig, psychisch, seelisch, Umwelt, Umfeld etc.) jeweils eine Linie oder Skala zeichnen und angeben, wo er sich – aktuell – dort befindet.
Wichtig ist aber bei alledem eine Sache:
- wie gesund fühle ich mich und
- fühle ich mich den Herausforderungen gewachsen und in der Lage, meine Situation zu verbessern?
Man kann die eigene Überzeugung, innere und äußere Vorgänge zu verstehen und sie zu bewältigen auch als Kohärenz bezeichnen.
Es ist also die Widerstandsfähigkeit gegenüber Belastungen und das Wissen, dass man etwas ändern kann. Das hängt auch damit zusammen, welchen Sinn man im Leben sieht, ob man eine sinnstiftende Aufgabe hat (z. B. einen erfüllenden Beruf, eine Familie, ein weltverbesserndes Hobby o. ä.).
Zusammenfassend könnte man aus dieser Betrachtung heraus sagen:
- Krankheit und Gesundheit bilden die beiden Enden eine Kontinuums, auf dem ich mich immer bewege
- das Kohärenzgefühl eines Menschen lässt den Menschen alles verstehbar, handhabbar und sinnhaft erscheinen
Grundlagen für die Gesundheit – laut WHO
Die WHO hat in ihrem Programm „Einzelziele für Gesundheit 2000“ grundlegende Voraussetzungen für Gesundheit benannt:.
- Frieden
- soziale Gerechtigkeit
- ausreichendes Nahrungsangebot
- gesicherte Wasserversorgung
- Bildungsmöglichkeiten
- zumutbare Wohnverhältnisse
- sinnvolle Aufgabe in der Gesellschaft übernehmen können
- angemessenes Einkommen
Ohne diese Faktoren kann Gesundheit als öffentliches Gut nicht verwirklicht werden. Spannende Aussagen einer „früheren WHO“.
Gesundheitstheorien
Laut dem Gesundheitsverhaltenskonzept von Schwarzer verhalten sich Menschen dann gesundheitsbewusst, wenn
- eine Gesundheitsbedrohung schwerwiegend erscheint
- wenn die eigene Anfälligkeit für eine Krankheit hoch ist
- wenn jemand glaubt, selbst eine schützende Handlung durchführen zu können und
- wenn diese Handlung als eine wirksame Maßnahme zur Abwehr der Gefahr eingeschätzt wird
Faltermaier hat das Konzept dahingehend weiterentwickelt, als dass er von Gesundheitshandeln spricht und als Komponenten des Gesundheitshandelns folgende Aspekte nennt:
- das bewusste Handeln für die eigene Gesundheit
- der Umgang mit dem eigenen Körper und seinen Beschwerden
- der Umgang mit Krankheiten
- der Umgang mit Risiken und Belastungen, die in der Lebensumwelt entstehen
- die Herstellung und Aktivierung gesundheitlicher Ressourcen
- das soziale Handeln für die Gesundheit oder die soziale Gesundheitsselbsthilfe
- die Veränderung in der gesundheitlichen Lebensweise
Und Faltermaier hat daraufhin eine Typologie des Gesundheitshandelns entwickelt und drei Typen klassifiziert:
- Lebensweise ohne ausgeprägtes Gesundheitshandeln
- kein bewusstes Gesundheitshandeln
- riskanter Lebensstil
- rein beschwerdebezogenes Gesundheitshandeln
- Gesundheitshandeln mit spezifischem Schwerpunkt
- primär ernährungsbezogenes Gesundheitshandeln
- primär bewegungsbezogenes Gesundheitshandeln
- primär naturbezogenes Gesundheitshandeln
- Gesundheitshandeln integriert in Lebensweise
- sozial motiviertes Gesundheitshandeln
- psychisches und soziales Gesundheitshandeln
- mehrdimensionales Gesundheitshandeln
- Gesundheitshandeln dominiert Lebensweise
Ökologische Ressourcen für Gesundheit
Man kann dabei auch von einer „gesunden Umwelt“ sprechen.
- saubere Außenluft, insbesondere in Bezug auf Schwefel- und Stickoxide, photochemische Oxidantien (Sommersmog) und flüchtige organische Verbindungen
- saubere Luft in geschlossenen Räumen unter Einbeziehung der Auswirkungen von Radon, Passivrauchen und Chemikalien
- sauberes Wasser, sowohl Trinkwasser, Oberflächenwasser, Grundwasser, Küstengewässer und Erholungsgewässer
- mikrobiologische und chemische Unbedenklichkeit der Lebensmittel
- hygienische Abfallentsorgung
- Bewirtschaftung und Entsorgung gefährlicher Abfälle
- Stadtentwicklung, Stadtplanung und Stadtsanierung zum Schutz der Gesundheit und zur Förderung des Wohlbefindens
- sichere und anregende Spielplätze
- gut erreichbare Naherholungsgebiete
- Einsatz umweltfreundlicher Technologien
- Schutz vor gesundheitsschädigenden Auswirkungen globaler Umweltprobleme
- Schutz vor schwer abbaubaren Chemikalien und solchen mit chronischer Wirkung
- Katastrophenschutz und Notfallplanung, sowie entsprechende Maßnahmen bei Unfällen, Störfällen und Katastrophen
Eine umfassende Gesundheitsberatung für einen Interessenten oder Kunden sollte also sein eigenes Verständnis von Gesundheit, seine Art des Gesundheitshandelns und weitere ihm wichtige und sonstige Umweltfaktoren einbeziehen, um wirklich gut beraten zu können.
Bei allem reden über die Gesundheit bitte auch immer daran denken:
- keine Heil- oder Wirkaussagen machen
- Produkten keine nicht belegten Aussagen hinzudichten
- die Veränderung von ärztlichen Maßnahmen geschieht nur zusammen mit dem Arzt, nicht eigenmächtig
- vorher über Allergien, Unverträglichkeiten und Medikamente informieren (wenn man einen Interessenten gezielt beraten möchte und das entsprechende Wissen dazu hat – ansonsten einfach anhand der Wellness-Ziele im Produktkatalog beraten)
- Informationen immer vertraulich behandeln!
Platinum Produkte als sinnvolle Unterstützung der Gesundheit
Platinum Produkte stechen mit ihrem 20 Punkte Qualitäts- und Reinheitsversprechen aus der Palette von Angeboten am Markt klar hervor.
Sie können eine sinnvolle Unterstützung sein für all jene Menschen, die ihr Gesundheitshandeln bereits aktiv selbst in die Hand nehmen und entweder einen Schwerpunkt auf die Ernährung legen oder durch ein breites Gesundheitshandeln direkt nach einer hochwertigen „Premium Clean Eating“ Marke suchen, um keine Kompromisse machen zu müssen, wenn es um die Nährstoffversorgung geht.
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