Ein echter Vitaminmangel ist nur schwer nachweisbar. Außer im fortgeschrittenen Stadium. Hier ist er dann umso fataler. Mit Sicherheit lässt sich ein Mangel erst bei schweren klinischen Mangelzuständen anhand des Blutspiegels feststellen.
Doch selbst bei normalen Blutspiegeln können die Vitaminspeicher in den Zellen bereits leer sein, da der Körper versucht, die Vitalstoffe im Blut vorzuhalten. Auch, wenn in den Zellen selbst nichts mehr ist.
1983 hat der Vitaminforscher Brubacher ein „Sechs-Stadien-Modell“ aufgestellt, um diese Problematik besser zu erfassen. Die Stufen sehen so aus:
Stufe 1: Die Gewebsspeicher sind bereits teilweise entleert. Die Vitaminblutspiegel bleiben unverändert.
Stufe 2: Es findet sich eine Verminderung des Umsatzes und folglich der Ausscheidung. Die Vitaminblutspiegel bleiben unverändert.
Stufe 3: Vitaminabhängige Enzymreaktionen werden eingeschränkt. Die Vitaminblutspiegel können unverändert bleiben!
Stufe 4: Es zeigen sich erste unspezifische Symptome. Die Vitaminblutspiegel können unverändert bleiben!
Stufe 5: Auftreten charakteristischer Mangelsymptome. Bei entsprechender Vitaminzufuhr ist die Symptomatik reversibel. Die Vitaminblutspiegel sind in der Regel erniedrigt!
Stufe 6: Hier entstehen irreversible Gewebe- und Organschäden, die auch bei entsprechender Vitaminzufuhr kaum mehr zu beheben sind. Die Vitaminblutspiegel sind stark erniedrigt!
Im Stadium 2-4, insbesondere im Stadium 4 – können vielerlei unspezifische Symptome auftreten: von Müdigkeit über Konzentrationsstörungen bis hin zu den verschiedensten Beschwerden. In solchen Fällen sollte zunächst eine ärztliche Untersuchung erfolgen, häufig ist aber beim sogenannten Check nichts zu finden, was diese Beschwerden erklärt.
Alltägliche Vitaminräuber
Zu den Vitaminräubern zählen im Allgemeinen Dinge und Gewohnheiten wie:
- Stress
- Rauchen
- Bewegungsmangel
- Alkohol
- Zucker
- Koffein (kann die Eisenaufnahme hemmen)
- Weißmehlprodukte
- Medikamente
- Abführmittel
Diese Liste ist bewusst allgemein gehalten und nicht abschließend. Wer eine Suchmaschine nach dem Begriff „Vitaminräuber“ bemüht, wird hier viele Details finden oder auch eine Suchanfrage mit „Pille + Vitaminräuber“ oder ähnlichen Kombinationen.
Wichtig ist zu verstehen, dass viele Alltagsgewohnheiten und viele Dinge, die man zu sich nimmt, die Vitaminaufnahme erschweren oder verhindern können oder einfach mehr Vitamine verbrauchen, als es notwendig wäre und damit einen Mangel begünstigen können.
Die Speicher füllen
Einen ganz konkreten Mangel, den der Arzt feststellt, wird er durch die Medikation gezielter Mengen von Vitaminpräparaten auffüllen wollen. So ist die Gabe von Eisenpräparaten in der Vergangenheit häufig der Fall gewesen.
Wer gar nicht erst in einen Mangel kommen möchte, sollte darauf achten, so viele Vitaminräuber wie möglich zu vermeiden.
Außerdem eine individuell optimale Ernährung anstreben, das heißt: für den eigenen Körper und Nährstoffbedarf korrekt und ausreichend essen und die richtigen Mengen an Obst, Gemüse, sekundären Pflanzenstoffen, Polyphenolen, Proteinen, Enzymen, Vitaminoiden, Ölen und Fetten, Mineralien und Spurenelementen zu sich nehmen.
Die richtige Ernährung ist der zentrale Baustein.
Häufig kann damit die Ergänzung von einzelnen Vitaminen von vorneherein unnötig gemacht werden.
Wer nicht auf die empfohlenen Mengen an Obst und Gemüse täglich kommt oder die Zubereitung scheut oder eine hochwertige Qualität und eine sinnvolle Zusammenstellung bevorzugt, ohne sich selbst viel kümmern zu müssen, findet in den Produkten von Platinum Europe eine sinnvolle Möglichkeit der gezielten Optimierung der eigenen Ernährung.
Sehr gut geeignet ist z. B. das Produkt „Best of Greens„, welches viele verschiedene Grünpflanzen enthält. Für eine optimale Versorgung empfiehlt sich auch das LifeSpan Programm, welches mit verschiedenen Obst- und Gemüsesorten aus über 100 Früchten aufwartet und sowohl tiefgrüne als auch dunkelrote Pflanzen beinhaltet, was ernährungstechnisch viele Vorteile bringt und die Kraft der ganzen Pflanzen mit all ihren Inhaltsstoffen nutzt.